26. April 2002,  ARD,            16:30

27. April 2002,  WDR,            17:50



		Alfredissimo! 				

            Kochen mit Bio und Renate Gruber

       

            "In meiner Familie spielte Essen immer eine große Rolle", sagt Renate

            Gruber, eine langjährige Freundin des Hauses Biolek. Aufgewachsen ist

            sie in einer Familie mit zehn Geschwistern. "Wenn man dann nicht kochen

            lernt, ist man selbst schuld". Von klein an hat sie ihrer Mutter über

            die Schulter geschaut, "meine Mutter war wirklich erfindungsreich und

            eine wunderbare Köchin. Wir lebten auf dem Land und da aß man nur, was

            geschossen war. Sie hat sehr viel mit Wild gemacht, das war

            fantastisch. Als ich dann von dieser Großfamilie in eine

            Zweipersonenfamilie heiratete, wusste ich überhaupt nicht, dass man

            auch kleiner als kiloweise einkaufen kann. Dass man Grammweise

            einkaufen kann, war mir völlig fremd". Bis heute kocht Renate Gruber

            täglich für ihren Mann Fritz L. Gruber, dem Experten der Photografie

            des 20. Jahrhunderts, u.a. Initiator der "Deutschen Gesellschaft für

            Fotografie" und maßgeblich an der Gründung der weltweit bedeutendsten

            Fotomesse, der "photokina Köln" beteiligt. Seit ihrer Heirat 1959

            unterstützt sie ihn in allen seinen Fotokunst- Projekten, wie

            beispielsweise der Zusammenstellung der "Sammlung Gruber" der "Stiftung

            Gruber" für das "Museum Ludwig" in Köln. "Ich habe ja einen

            Heimarbeiter zu Hause. Wir haben sehr oft Gäste und auch geschäftliche

            Besprechungen finden bei uns immer bei einem guten Essen statt."

           

            Renate Gruber bereitet einen Salat von Babyspinat mit karamellisierten

            Walnüssen zu und Alfred Biolek macht Austernpilze in der Käse-Ei-Hülle

            mit Kräutersauce.

 

 

 


back to the main page